Satzung

Vereinssatzung
empowerment4all e.V.

Inhalt
§ 1 Name und Sitz
§ 2 Zweck und Aufgaben
§ 3 Gemeinnützigkeit
§ 4 Mitgliedschaft
§ 5 Organe
§ 6 Mitgliederversammlung
§ 7 Vorstand
§ 8 Beiträge und Kosten
§ 9 Auflösung

§ 1 Name und Sitz
1. Der Verein führt den Namen empowerment4all e.V.
2. Der Verein hat seinen Sitz in Diez/ Rheinland-Pfalz.
3. Der Verein soll in das Vereinsregister beim Amtsgericht Montabaur eingetragen werden.
4. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck und Aufgaben
1. Der Verein „empowerment4all“ fördert und unterhält sozial-missionarische, diakonische, kirchliche und medizinische Projekt in Indien, Asien und auf der ganzen Welt. Zweck dieser Projekte ist die Förderung von Kindern, Jugendlichen, jungen Volljährigen und deren Familien.
2. Der Verein dient als Initiator, Organisator, Förderer und Bindeglied der unterschiedlichen Projektpartner in der Realisierung dieser oben genannten Projekte.
3. Der Zweck dieser Satzung wird insbesondere durch folgende Aufgaben verwirklicht:
– Aufbau von z. B. Kindergärten, Vorschulen, Grundschulen, weiterbildenden Schulen, außerschulischen Bildungseinrichtungen aber auch Kinderheimen, Familienzentren und anderen caritativ-diakonischen, kirchlichen und medizinischen Einrichtungen.
– Vorstellung und Bekanntmachung der verschiedenen Projekte im privaten Kreis, in Kirchengemeinden, in interessierten öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen, sowohl in Deutschland, Indien, Asien und auf der ganzen Welt.
– Mittelbeschaffung zur Förderung von dem Grunde nach steuerbegünstigter gemeinnütziger und mildtätiger Zwecke im Sinne der §§ 51 ff AO und dieser Satzung und zwar im Inland durch steuerbegünstigte Körperschaften oder Körperschaften des öffentlichen Rechts und weltweit durch (inter-)nationale Körperschaften, die ihre Mittel für dem Grund und der Art nach für steuerbegünstigte Zwecke verwenden. Insoweit handelt der Verein auch als Förderverein im Sinne des § 58 Nr. 1 AO.
– Aufbau eines Netzwerkes unterstützender Projektpartner
– Unterstützung eigener- und Partnerprojekte durch Fundraising
– Organisation und Durchführung von Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen an Schulen, in Unternehmen, in anderen interessierten Einrichtungen und im privaten Kreis
– Regelmäßiges Monitoring der geförderten Projekte

§ 3 Gemeinnützigkeit
1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Zwecke im Sinne des Abschnittes “Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung in der jeweils gültigen Fassung.
2. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
3. Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Dabei können Rücklagen in gesetzlich zugelassenem Umfang gebildet werden.
4. Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie haben auch bei ihrem Ausscheiden oder bei der Auflösung des Vereins keinerlei Ansprüche auf das Vereinsvermögen.
5. Soweit Mitglieder oder sonstige Personen ehrenamtlich für den Verein tätig sind, können Sie eine Erstattung der satzungsgemäßen und nachgewiesenen Auslagen erhalten.
6. Es können Aufwandsentschädigungen nach § 3 Nr. 26a EstG (Ehrenamtspauschale) gezahlt werden. Die Gewährung angemessener Vergütungen für Dienstleistungen aufgrund eines besonderen Vertrages bleibt hierdurch unberührt.
7. Die im Rahmen des Satzungszweckes tätigen Mitarbeiter können Zuwendungen nur nach Maßgabe der monatlich eingehenden Spenden erhalten. Sollten solche Mittel nicht ausreichend verfügbar sein, entfallen die Zuwendungen entsprechend.
8. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen, begünstigt werden.
9. Der Verein darf Stiftungen und Zweckbetriebe im In- und Ausland gründen, sofern sie ausschließlich dem satzungsgemäßen Zweck des Vereins zuarbeiten und keine wirtschaftlichen Eigeninteressen verfolgen.
10. Der Verein kann sich zur Erfüllung seiner satzungsgemäßen Zwecke mit anderen Organisationen zu gemeinsamen Projekten zusammen-schließen. Näheres kann in einer schriftlichen Projektvereinbarung geregelt werden.
11. Der Verein ist berechtigt, im In- und Ausland Immobilien zu erwerben und zu unterhalten, sofern dies zweckdienlich und finanzierbar ist.
12. Zur Finanzierung des Immobilienerwerbs und anderer satzungsgemäßer Aufgaben darf der Verein Darlehen in angemessener und betriebswirtschaftlich sinnvoller Höhe aufnehmen.

§ 4 Mitgliedschaft
1. Mitglieder des Vereins können natürliche, voll geschäftsfähige Personen werden, die bereit sind, den Vereinszweck zu fördern. Der Antrag auf Aufnahme in den Verein ist schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erklären, der über die Aufnahme entscheidet. Die Mitgliedschaft wird mit einer schriftlichen Bestätigung durch den Vorstand wirksam.
2. Mitglieder sollen zur Entlastung der Vereinsverwaltung ihre jeweilige postalische Adresse als auch ihre E-Mail Adresse angeben. Sie erklären sich damit einverstanden, dass alle den Verein betreffenden Vorgänge, auch solche die der Schriftform bedürfen, wie z. B. Einladungen zu Mitgliederversammlungen, ihnen auf einem dieser Wege zugesandt werden können.
3. Jedes Mitglied hat vom Tag der Aufnahme an das Recht, an allen Mitgliederversammlungen teilzunehmen, den Vorstand zu wählen, selber für den Vorstand zu kandidieren, sowie das Stimmrecht in allen Versammlungen auszuüben.
4. Der Austritt aus dem Verein kann zum Monatsende erfolgen und ist schriftlich einen Monat vor dem beabsichtigten Austritt gegenüber dem Vorstand zu erklären. Bei Tod erlischt die Mitgliedschaft umgehend und automatisch.
5. Ein Mitglied kann durch den Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden. Dem Mitglied ist vor der Beschlussfassung unter Setzung einer Frist von einem Monat Gelegenheit zu geben, sich persönlich oder schriftlich vor dem Vorstand zu rechtfertigen. Der Ausschluss erfolgt insbesondere bei grobem und/ oder wiederholtem Verstoß gegen die Satzung, den in der Satzung verankerten Ordnungen, Beschlüssen, oder die Interessen des Vereins.
6. Gegen den Ausschließungsbescheid kann innerhalb von einem Monat ab Zugang dieses Schreibens zur nächsten Mitgliederversammlung Widerspruch eingelegt werden. Über diesen entscheiden die Mitglieder im Rahmen der nächsten Mitgliederversammlung.

§ 5 Organe
1. Die Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.
2. Die Mitglieder der Organe sind zur ordnungsgemäßen Erfüllung ihrer Aufgaben verpflichtet. Die Mitglieder der Organe haften nur für den Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Eine Haftung darüber hinaus ist ausgeschlossen. Für die Vorstände kann der Verein darüber hinaus eine D&O-Versicherung abschließen.
3. Sollte der Umfang der Aufgaben des Vorstandes so weit anwachsen, dass den Vorstandsmitgliedern eine vollumfängliche Aufgabenerfüllung auf ehrenamtlicher Basis nicht zugemutet werden kann, so kann der Vorstand Anstellungsverträge mit geeigneten Personen, auch einzelnen Vorstandsmitgliedern, abschließen. Für sie kann auf Kosten des Vereins eine Haftpflichtversicherung für fahrlässig verursachte Schäden abgeschlossen werden. Diese Verträge müssen von der Mitgliederversammlung genehmigt werden. Verträge mit Mitgliedern des Vorstandes müssen von der Mitgliederversammlung genehmigt werden.

§ 6 Mitgliederversammlung
1. Innerhalb eines Kalenderjahres soll mindestens einmal eine Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird zwei Wochen vorher schriftlich auf dem Postweg oder auch durch E- Mail unter Beifügung der vorläufigen Tagesordnung durch den Vorstand einberufen.
2. Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:
– Wahl des Vorstands,
– Entgegennahme und Genehmigung des Geschäfts- und Kassenberichts über das zurückliegende Geschäftsjahr,
– Entgegennahme des Berichts der Rechnungsprüfer,
– Entlastung des Vorstandes,
– Bestellung eines Rechnungsprüfers, der nicht dem Vorstand angehört,
– Beschlüsse über Satzungsänderung und ggf. Auflösung des Vereins.
3. Die Leitung der Mitgliederversammlung hat der Vorsitzende oder ein anderes Vorstandsmitglied, welches zuvor vom Vorstand dazu bestimmt wird. Bei Verhinderung aller Vorstandsmitglieder wählt, sofern der Vorstand nicht schriftlich jemanden mit der Leitung betreut hat, die Mitgliederversammlung als ersten Akt den Versammlungsleiter. Der Versammlungsleiter bestimmt einen Protokollführer.
4. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, sofern „mindestens“ drei der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind.
5. Sollte eine Mitgliederversammlung zu Beginn oder vor der Erledigung sämtlicher Tagesordnungspunkte beschlussunfähig sein, so ist eine zweite Mitgliederversammlung innerhalb von vier Wochen mit verkürzter Ladungsfrist von sieben Tagen erneut einzuberufen. In der Einladung ist die Tagesordnung, soweit noch nicht erledigt, erneut bekannt zu geben. Es ist darauf hinzuweisen, dass in dieser zweiten Mitgliederversammlung über die noch nicht erledigten Punkte der Tagesordnung unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder beraten und abgestimmt wird.
6. Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, soweit nicht Gesetz oder Satzung es anderes vorschreiben. Stimmenenthaltungen oder ungültige Stimmen werden nicht mitgezählt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung gilt in dem Fall der Antrag als abgelehnt.
7. In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme.
8. Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss schriftlich und geheim durchgeführt werden, wenn ein Drittel der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.
9. Änderung der Satzung können nur beschlossen werden, wenn dies unter Angabe der beabsichtigten Änderung auf der vorab bekanntgegebenen Tagesordnung vorgesehen war und der Beschluss mit einer Zweidrittel-Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen ergeht. Auf Anfrage wird der Änderungsentwurf dem Mitglied unverzüglich zur Verfügung gestellt.
10. Über jede Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Das Versammlungsprotokoll wird jedem Mitglied soweit möglich per E-Mail zugesandt.
11. Widersprüche gegen die Richtigkeit des Versammlungsprotokolls können nur innerhalb von vier Wochen ab dem Tag der Protokollversands eingelegt werden. Sollte in dieser Zeit das Protokoll nicht zugegangen sein, so ist dies unverzüglich dem Vorstand mitzuteilen. Die Widerspruchsfrist verlängert sich entsprechend. Über einen Widerspruch entscheidet der Vorstand unter Anhörung des Versammlungsleiters und des Protokollführers.
12. Eine Mitgliederversammlung ist ferner einzuberufen wenn das Interesse des Vereins dies erfordert, oder wenn die Einberufung von 1/10 aller Mitglieder unter Angabe des Zwecks und der Gründe beim Vorstand beantragt wird.

§ 7 Vorstand
1. Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem 1. Vorsitzenden und dem 2. Vorsitzenden. Beide Mitglieder des Vorstandes sind einzelvertretungsberechtigt. Sie werden für eine Amtszeit von vier Jahren gewählt, bleiben jedoch bis zur wirksamen Neuwahl im Amt.
2. Bei einem Wechsel in der Person des 1. Vorsitzenden hat der scheidende, beim Wechsel des 2. Vorsitzenden, der amtierende 1. Vorsitzende ein Vorschlagsrecht (Sukzession). Nur wenn dieser keine Mehrheit der abgegebenen Stimmen der Mitgliederversammlung erhält, kann die Mitgliederversammlung andere Personen vorschlagen.
3. Der Vorstand führt die Vereinsgeschäfte nach einer untereinander abgesprochenen Aufgabenverteilung und kann sich eine Geschäftsordnung – soweit erforderlich – selbst geben.

§ 8 Beiträge und Kosten
1. Der Verein finanziert sich aus Spenden. Es können auch Mitgliedsbeiträge erhoben werden. Das einzelne Mitglied hat keinen Anspruch auf das Vermögen des Vereins.
2. Die Höhe der Mitgliedsbeiträge wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt.
3. Das Finanzjahr ist das Kalenderjahr. Die Finanzen des zurückliegenden Geschäftsjahres sind jeweils bis zum 30.06. des Folgejahres durch die Rechnungsprüfer des Vereins zu prüfen.
4. Der Vorstand hat – mit Unterstützung der Rechnungsprüfer – die Finanzen treu und gewissenhaft zu verwalten und im Sinne des Vereinszwecks (§ 2) einzusetzen.

§ 9 Auflösung
1. Beschlüsse über die Auflösung des Vereins bedürfen einer Mehrheit von ¾ aller Mitglieder. Ein Antrag auf Auflösung ist dem Vorstand fristgerecht vor der jeweils nächsten Mitgliederversammlung postalisch zuzustellen.
2. Bei Auflösung bzw. Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke (§ 2 dieser Satzung) fällt das Vermögen des Vereins an die „Christliche Initiative für Indien e.V.“ mit Sitz in Hamburg, VR Nr. 12275, oder den Rechtsnachfolger, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.